SCHULUNGSZENTRUM

VORTEILE DES FX-TRADINGS

Obwohl der Forex-Markt weltweit mit Abstand der größte ist und hier die meisten Transaktionen getätigt werden, konzentrieren sich Tageshändler bis heute immer noch mehr auf Aktien- und Future-Märkte um Gewinne zu erzielen. Das liegt hauptsächlich an der restriktiven Art der von den Banken angebotenen Dienstleistungen beim Forex-Trading.

Es gibt viele Vorteile, die Devisenkassageschäfte gegenüber dem Handel von Aktien und Futures haben. Die wesentlichen Vorteile werden nachfolgend aufgeführt.

24 Stunden-Markt

FX ist ein globaler Markt, der niemals schläft. Er ist 24 Stunden am Tag aktiv, und das fast 7 Tage in der Woche. Die meiste Aktivität findet zwischen den Zeiten statt, wenn der Markt in Neuseeland am Montag öffnet, was Sonntagabend in Europa entspricht, und wenn der US-Markt am Freitagabend schließt.

Liquidität

Der FX-Markt ist riesig und wächst stetig weiter. Das Volumen, das täglich gehandelt wird, übersteigt schon heute 3,2 Billionen US-Dollar. Durch neue Technologien ist er heute für fast jeden zugänglich und Einzelanleger strömen in Scharen auf den FX-Markt.

Leverage

Die Gewinnspannen sind oft größer als die bei Aktien, denn die Anzahl der Transaktionen bei FX ist größer und es gibt fast immer einen Kurs, der meist nicht so volatil ist.

Enge Margen

Die Margen, also die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs, sind bei FX winzig. Vergleichen Sie doch einmal die zwei Nachkommastellen beim EUR/USD-Kurs mit einer Aktienausgabe, sei sie auch noch so aktiv und liquide. Darüber hinaus sind die Kurse bei FX typischerweise „besser“ bei größeren Volumen, als die bei Aktien. Die Marge ist der versteckte, „wahre“ Kostenpunkt beim Handel – und der ist bei FX gering. Durch Technologien sind diese engen Kursspannen heute fast jedem zugänglich.

Keine Provision oder Transaktionskosten

Für den Großteil der Vorgänge beim OTC FX fällt keine Provision an. Durch die engen Margen sind die wahren Kosten für das Handeln viel geringer als bei anderen Anlagegütern, z. B. beim Handel mit Aktien.

Keine Ober- und Untergrenzen

Futures-Märkte unterliegen gewissen Einschränkungen, die die Anzahl und die Art der Transaktion begrenzen, die ein Händler unter bestimmten Kurskonditionen ausführen kann. Wenn der Kurs einer bestimmten Währung unter ein vorher definiertes Tagesniveau sinkt oder es übersteigt, werden Händler daran gehindert, neue Positionen zu eröffnen und können nur noch bestehende Positionen auflösen, falls sie dies wünschen. Mit diesem Mechanismus sollen die täglichen Kursschwankungen kontrolliert werden. Da der Futures-Markt aber dem Kassamarkt sowieso folgt, kommt es am nächsten Tag letztendlich am Futures-Markt zu etwas, dass auch „Kurslücke“ bezeichnet wird. Mit anderen Worten, der Futures-Kurs passt sich am nächsten Tag dem des Kassamarktes an. Am OTC-Markt existieren solche Einschränkungen beim Trading nicht. Der Händler kann also seine Trading-Strategien vollends entfalten. Da ein Händler seine Positionen durch Stop-Loss-Order vor großen, unerwarteten Kursschwankungen schützen kann, kann die starke Volatilität am Kassamarkt vollständig kontrolliert werden.

Marktinformationen für alle gleich verfügbar

Trotz der Regulierungen bezüglich der Ausführung zum bestmöglichen Kurs in Europa und den USA, würden wohl nur wenige der Tatsache widersprechen, dass professionelle Händler und Analysten am Aktienmarkt einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem einzelnen Trader haben. Bei FX ist wahrscheinlich der einzige Vorteile, den großen Banken haben, Informationen über Bewegungen am Markt. FX ist jedoch ein demokratischer Markt, bei dem quasi alle Teilnehmer Zugriff auf dieselben Informationen über Marktbewegungen haben.

Erst verkaufen, dann kaufen

Broker, die mit Aktien handeln, bieten ihren Kunden äußerst restriktive Margenerfordernisse bei Leerverkäufen an. Das bedeutet, dass ein Kunde nicht über die Liquidität verfügt, um Aktien zu verkaufen, bevor er sie gekauft hat. Margenbezogen hat ein Händler exakt die gleiche Kapazität, wenn er am Kassamarkt eine Kauf- oder Verkaufsposition eröffnet. Wenn Sie bei Kassageschäften eine Währung verkaufen, dann kaufen Sie zwangsläufig eine andere.

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